Allgemeine Geschäftsbedingungen der Gesundheits- und Massagepraxis

Vereinbarungen zu Behandlungen in der Massage - Praxis

Grundsätzlich bietet die Gesundheits- und Massage-Praxis griff.art diverse Behandlungen für Selbstzahler sowie Behandlung gemäß Privatrezept an.
Die Vereinbarung einer Behandlung gilt unabhängig von einer Erstattung, der Erstattungshöhe und dem Zeitpunkt der Erstattung durch Ihre Versicherung. Bitte erkundigen Sie sich diesbezüglich direkt bei Ihrer Privaten Krankenversicherung, Beihilfestelle beziehungsweise Ihrer Zusatz-Versicherung.
§ 1 Behandlungsvertrag
Mit der Terminvereinbarung kommt mündlich zwischen Patient/in und der Gesundheits- und Massage-Praxis griff.art ein Behandlungsvertrag zustande. Diese AGB sowie das in der Gesundheits- und Massagepraxis übliche Honorar für die jeweilige Behandlungsleistung werden damit akzeptiert.


§ 2 Terminvereinbarungen
Die einzelnen Behandlungen erfolgen nach vorheriger Terminabsprache zwischen Patient/in und der Praxis. Als Vereinbarung gelten Terminabsprachen per Telefon, E-Mail oder mündlich.


§ 3 Ausfallentschädigung / Terminstornierung
Verspätungen der Patienten von mehr als 10 Minuten begründen keine Nachleistungspflicht des Therapeuten. Eine Kürzung der Behandlungszeit durch eine Verspätung des Patienten/der Patientin bedingt demnach keine Kürzung des zu leistenden Honorars. Bitte bedenken Sie, dass die anschließenden Patienten ihre Termine ohne Wartezeit wahrnehmen möchten und sich daher die Behandlungszeit im Regelfall nicht verlängern lässt.
Kann ein vereinbarter Termin nicht wahrgenommen werden, bittet die Gesundheits- und Massagepraxis um eine baldmögliche Absage. Erfolgt innerhalb von 24 Stunden vor Behandlungsbeginn keine telefonische Absage oder einvernehmliche Vereinbarung eines Ersatztermins, bitten wir um Verständnis, dass Ihnen der versäumte Termin zu 50 % der vereinbarten Konditionen in Rechnung gestellt wird.


§ 4 Präventionsleistungen / Leistungen auf ärztliche Verordnung
Soweit keine ärztliche Verordnung in Form eines Privatrezepts vorliegt, gelten die durchgeführten Behandlungen als Präventionsleistungen und werden Ihnen zu den von der Gesundheits- und Massagepraxis genannten Konditionen berechnet.
Liegt eine ärztliche Verordnung in Form eines Privatrezeptes vor, wird gemäß der aktuell geltenden Vergütungsvereinbarung gemäß § 125 SGB V der 2,3 fache Satz berechnet. Die Vergütung erfolgt in direkter Abrechnung mit dem Patienten/der Patientin.


§ 5 Fälligkeit der Vergütung und Zahlungsmodalitäten
Die Behandlungskosten sind grundsätzlich nach jeder erfolgten Behandlung fällig und bar an die Gesundheits- und Massage-Praxis zu entrichten. Der Patient/die Patientin erhält eine Quittung über den gezahlten Betrag. Soweit Behandlungen gemäß einer ärztlichen Verordnung erfolgen, wird zum Ende der verordneten Behandlungsserie eine Rechnung über die erhaltenen Leistungen erstellt.
Die vereinbarte Vergütung ist in voller Höhe unabhängig von einer Erstattung durch die Krankenversicherung des Patienten/der Patientin und/oder der Erstattung durch eine Beihilfestelle oder des Erstattungszeitraums zu zahlen. Der Patient/die Patientin verpflichtet sich, die vereinbarte Vergütung auch dann in voller Höhe und innerhalb des Zahlungsziels an die Praxis zu bezahlen, wenn die Vergütung nicht oder nur teilweise von seiner Krankenversicherung oder der Beihilfestelle erstattet wird.
Beim Kauf von Geschenkgutscheinen über Präventionsleistungen (Entspannungsmassagen etc.) wird das Honorar im Voraus gezahlt und dementsprechend Gutscheine im gewünschten Wert ausgestellt. Die Gutscheine sind übertragbar und ab Ausstellungstag 24 Monate gültig. Zum Einlösen der Geschenkgutscheine müssen diese zum Behandlungsbeginn vorgelegt und entwertet werden. Liegt der Gutschein nicht vor, wird der Betrag zunächst in bar fällig und kann gegen Quittungsvorlage wieder angerechnet werden. Aus dem Verlust des Gutscheins entsteht kein Anspruch auf Erstattung. Der Wert von Gutscheinen ist nicht in Bargeld einlösbar. Über den Gutschein-Wert hinausgehende, mit dem Patienten/der Patientin vereinbarte Leistungen sind direkt nach erfolgter Behandlung vor Ort zu bezahlen.


§ 6 Haftungsausschluss
Sofern trotz fachkundiger Behandlung Folgeschäden auftreten, die darauf zurückzuführen sind, dass der Patient/die Patientin Ausschlussgründe für die jeweilige Behandlung verschweigt, ist Ulrich Thiel und seine Gesundheit- und Massagepraxis von jeder Haftung freigestellt. Gleiches gilt für Schäden, die dadurch entstanden sind, dass dem Patienten/der Patientin ein Ausschlussgrund nicht bekannt und für Ulrich Thiel nicht erkennbar ist. Dem Patienten/der Patientin bekannte Beschwerden wie Allergien, körperliche Erkrankungen (z.B. akute Entzündungen, Erkrankung der Gefäße) und körperliche Einschränkungen (z.B. akute Bandscheibenvorfälle), sämtliche ansteckenden Krankheiten, außergewöhnlich druckempfindliche Haut, Schwangerschaft und anderes müssen vor der Behandlung Ulrich Thiel mitgeteilt werden.


§ 7 Wirksamkeit
Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein oder werden, so bleibt die Wirksamkeit der anderen Regelungen hiervon unberührt. Die Gesundheits- und Massagepraxis behält sich Änderungen der AGB vor.


Gerichtsstand ist Wuppertal. Es gilt deutsches Recht.
(Stand 25. Oktober 2016, ersetzt die AGB vom 01. Oktober 2015)
Allgemeine Geschäftsbedingungen


Gesundheits- und Massage-Praxis





Alternative Streitbeilegung gemäß Art. 14 Abs. 1 ODR-VO und § 36 VSBG:

Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit, die du unter http://ec.europa.eu/consumers/odr/ findest. Zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle sind wir nicht verpflichtet und nicht bereit.