Staatlich geprüfter Masseur

Informationen zu Berufsbild und Ausbildung

Wuppertal Massage Masseur
Massage Wuppertal: Ihr Masseur Ulrich Thiel in seiner Praxis

Der staatlich geprüfte Masseur ist eine examinierte Fachkraft für präventive, kurative und rehabilitative Tätigkeiten in Krankenhäusern, Spezialkliniken oder Rehabilitationszentren sowie in sportmedizinischen Einrichtungen. Die Berufsbezeichnung ist durch das Gesetz über die Berufe in der Physiotherapie (Masseur- und Physiotherapeutengesetz – MPhG) geschützt und darf in Deutschland ausschließlich von Personen benutzt werden, die ihre 30-monatige Ausbildung an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Fachschule mit dem Examen erfolgreich abgeschlossen haben. Nähere Informationen zu den Ausbildungsinhalten des finden Sie im Folgenden.


In Deutschland ist Masseur und medizinischer Bademeister (weibliche Form: Masseurin und medizinische Bademeisterin) die Berufsbezeichnung für einen Gesundheitsfachberuf, bei dem Menschen Therapien wie Massagen, Elektrotherapien oder Bäder zur Heilung oder Linderung bei Erkrankten anwenden. Ihre Heilhilfstätigkeit erfolgt auf Anweisung von Ärzten in Form von Rezepten bei niedergelassenen Ärzten oder Therapieplänen in Krankenhäusern, Reha-Zentren und Kurheimen. Die Ausbildung und der Beruf sind in Deutschland seit 1994 durch das Masseur- und Physiotherapeutengesetz (MPhG) geschützt.
Die Ausbildung ist durch die Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Masseure und medizinische Bademeister (MB-APrV) geregelt und findet an staatlichen oder staatlich anerkannten Berufsfachschulen statt. Neben den schulgeldpflichtigen Schulen, die meistens privat geführt sind, gibt es an manchen Universitäten Schulen, die wenig oder kein Schulgeld verlangen. Dort werden die angehenden Masseure und medizinischen Bademeister als Gegenleistung in den Bäderabteilungen eingesetzt.

Für die Ausbildung muss man das 16. Lebensjahr vollendet haben. Darüber hinaus muss er ein ärztliches Zeugnis über die gesundheitliche Eignung zur Ausübung des Berufs vorlegen. Die Dauer der Ausbildung beträgt zwei Jahre, in denen theoretisches und praktisches Wissen vermittelt wird. Am Ende folgt die Prüfung in Form eines Staatsexamen. Im Anschluss daran muss ein halbjähriges Praktikum in einem anerkannten Praktikumsbetrieb absolviert werden. Nach bestandener Prüfung und nach Ableistung des Praktikums kann auf Antrag bei der zuständigen Behörde das Recht, sich Masseur(in) und medizinische(r) Bademeister(in) nennen zu dürfen, verliehen werden.
Ausbildungsinhalte

Den Auszubildenden werden die Grundlagen der Anatomie und Physiologie, im Speziellen die Muskulatur und der Knochenaufbau vermittelt. Weitere theoretische Grundlagen bilden die Krankheitslehre und die Hygiene. Theoretisch und praktisch werden allgemeine und spezielle Massagen, einschließlich Reflexzonen- und Unterwasserdruckstrahlmassage unterrichtet. Als weitere Therapien werden die Grundlagen und Technik der Wärme- und Lichtbehandlung, Elektrotherapie und Strahlenheilkunde und die Grundbegriffe und Grundlagen der Badeheilkunde, einschließlich der Kneipp’schen Verfahren, unterrichtet. Ferner enthält der Ausbildungsplan Verbandslehre, Erste Hilfe, sowie allgemeine und spezielle Berufslehre, einschließlich der Berufsethik. Quelle: Wikipedia.org


Berufsbild: staatlich geprüfter Masseur