Medizinische Massage / Entspannungsmassage

Informationen zur medizinischen Massagetherapie

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Wann ist eine medizinische Massage durch den staatlich geprüften Masseur angesagt? Verletzt man sich, oder der Muskel wird durch falsche Belastungen gezerrt oder wenn Bauch- oder Kopfschmerzen uns den Tag vermiesen, dann massieren wir die schmerzenden Stellen instinktiv. Die Massage hat den Ruf als eines der ältesten Heilverfahren weltweit. Sie wirkt oft ohne Verzögerung, dämpft Schmerzen und wirkt direkt durchblutungsfördernd auf das Gewebe. Eine klassische Massagetherapie (KMT) kann helfen oder einfach nur Entspannung herbeiführen.

Die Behandlung müsste korrekterweise eigentlich als medizinische Massage bezeichnet werden.

Klassische Massagetherapie, was ist das?

Diese Technik wird in Deutschland seit Jahrzehnten ausschließlich von den staatlich geprüften Masseuren / Physiotherapeuten angewendet.

Voraussetzung um diese Behandlungstechnik durchzuführen, ist ein erfolgreich abgeschlossenes Staatsexamen in einem dieser beiden Berufe.

Zu den behandlungsbedürftigen Problemen / Erkrankungen der medizinischen Massagetherapie zählen zum Beispiel alle Arten von Verspannungen, Probleme mit der Wirbelsäule (Skoliose), Verhärtungen der Muskulatur aber auch posttraumatische Veränderungen des Gewebes, sowie Probleme mit den Gelenken. Allgemein kann man sagen, dass mit der medizinischen Massagetherapie alle Erkrankungen des Bewegungsapparates behandelbar sind. Eine Behandlung von chronischen Nackenschmerzen ist eine weitere Indikation der medizinischen Massage.

Durch die sogenannte Reflexbögen (der Weg, den ein Reiz vom Auslöser zum reagierenden Organ nimmt) können sich Erkrankungen der Organe auf der Haut oder in den Muskeln zeigen. Ein weiteres Einsatzgebiet der medizinischen Massage ist die Neurologie, zu den Erkrankungen die hier durch die medizinische Massage behandelt werden, zählen besonders Paresen (unvollständige Lähmungen) , Spastiken (Erkrankung des Zentralen Nervensystems), Neuralgien (Nervenschmerzen) und Störungen der Sensibilität. Auch psychosomatische Krankheitsbilder werden zum Beispiel in Fachkliniken mit der medizinischen Massagetherapie behandelt.

Ein Anwendungsbeispiel ist die medizinische Massage bei chronischen Rückenschmerzen:

Rückenschmerzen sind im eigentlichen Sinne keine Krankheit oder vielleicht sogar schon eine Diagnose, sondern es ist eine Beschreibung der Symptomatik, welche durch unterschiedliche Faktoren verursacht sein kann und unterschiedliche Verläufe der Schmerzen haben kann.

Mehr als die Hälfte aller Erwachsenen leiden während ihres Lebens irgendwann einmal an Rückenschmerzen, wobei die Verläufe hierbei zumeist akut sind. Wiederholen sich die Rückenschmerzen jedoch, spricht man hier auch oftmals von einem rezidivierenden Verlauf, welcher auch durch lange schmerzfreie Intervalle gekennzeichnet sein kann. Wird er chronisch, handelt es sich um andauernde Rückenschmerzen, welche zumeist durch innere und äußere Faktoren in ihre Erscheinungsform und in der Intensität der Schmerzen variieren.

Sollten die Rückenschmerzen länger als sechs Monate andauern, womit zumeist eine bedeutsame Beeinträchtigung des täglichen Lebens einhergeht und bereits mehrere erfolglose Behandlungen aus schmerztherapeutischer Sicht stattgefunden haben, spricht man von chronischen Rückenschmerzen. Nicht zwingend muss der chronische Rückenschmerz mit körperlichen Schäden oder orthopädischen Veränderungen der Wirbelsäule zusammenhängen. Bei einem chronischen Rückenschmerz ist es besonders wichtig, die Wahrnehmung und dass Verhalten der betroffenen Personen zu schulen.

Durch eine große Anzahl von Untersuchungen konnte inzwischen nachgewiesen werden, dass bei Schmerzen des Rückens Körper und Psyche in einer engen Wechselwirkung stehen. Präventive Maßnahmen wie zum Beispiel eine Behandlung in meiner Praxis sind hier sehr wirksam. Zudem sollten die sportlichen Aktivitäten der Patienten verstärkt und hierdurch das erlernte Schonverhalten abgebaut werden. Risikolose Bewegungsabläufe sollten eingeübt werden, ebenso das praktische Üben von rückengerechten und geeigneten Bewegungsabläufen am Arbeitsplatz.

Der Rücken wird von der Wirbelsäule, den hinteren Abschnitten der Rippen und den über und neben diesen gelegenen Weichteilen gebildet; umgangssprachlich werden oft auch die beiden aufliegenden Schulterblätter des Schultergürtels dazugezählt. In der Mittellinie des Rückens verläuft eine deutliche Furche, in der das Rückgrat mit den Dornfortsätzen sichtbar wird, beiderseits begrenzt von einem muskulären Wulst. Diese langen Streckmuskeln des Rückens sind Teil der ortsständigen Rückenmuskulatur, welche in fünf Untersysteme von Muskelgruppen verschiedener Richtungen gegliedert ist, die im Zusammenspiel dem Aufrichten, Aufrechthalten, Strecken, Seitwärtsbeugen und Drehen der Wirbelsäule dienen (und gemeinsam auch als Musculus erector spinae bezeichnet werden). Darüber hinaus zählen zur Rückenmuskulatur weitere Muskeln, die insbesondere beim Heben und Senken der Rippen sowie bei den Bewegungen von Oberarm, Schulter und Kopf mitwirken.

Weit verbreitete Deformationen des Rückens sind Verbiegungen und Schieflagen, die oft mit Verspannungen von Schultern oder Nacken einhergehen. Oft sind sie eine Folge einseitiger Körperhaltung, insbesondere bei langem Sitzen oder Bildschirmarbeit, oder auch bei ungünstigen Schlafpositionen. Doch auch der Rundrücken und der früher häufige Buckel kommen noch vor. Quelle: Wikipedia.org

Wer sich eine Erholungspause vom Alltag gönnen möchte, wird die wohltuende Wirkung einer Entspannungsmassage schätzen. Das Ziel einer Entspannungsmassage beinhaltet schon ihr Name . Diese eigenständige Form der Massage bietet sich hauptsächlich zum Stressabbbau auf seelicher sowie körperlicher Ebene an. Sie soll eine Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens bewirken. Massagen zur Entspannung werden im Allgemeinen oftmals auch als stressreduzierende Massagen bezeichnet. Bei Massage Wuppertal biete ich sowohl Ganzkörper- als auch Teilkörpermassagen an. Eine gesunde Auszeit vom Alltag.

Behandlungsablauf Entspannungs-Massage Wuppertal:

Vor Beginn stimmen wir gemeinsam den gewünschten Umfang der Massage ab. Die Kombination mit einer begleitenden Wärmetherapie ist aus gutem Grund beliebt und verstärkt die entspannende Wirkung der Massage.

Die Wellness-Massage beginnt zumeist im Schulterbereich. Erst werden kreisende Reibungen mit den Handflächen über die Schulterblätter durchgeführt. Je nach Gewebe kann die Haut mit den Fingern zusammengezogen und bearbeitet werden. Danach folgen Daumentechniken direkt an den Schultern, wo die allermeisten Verspannungen lokalisiert werden.

Anschließend geht die Massagetechnik zur Rückenmitte über, wobei niemals direkt auf den Wirbelkörpern massiert werden darf. Die Haut neben der Wirbelsäule wird in Richtung Steißbein kräftig ausgestrichen, danach folgen kreisende Techniken mit den Ballen der Hand. Danach erfolgt durch Handtechniken eine Dehnung der Wirbelsäule. Mehrfach wird wird die Dehnung mit beiden Händen dann auf einer Seite neben der Wirbelsäule wiederholt.

Im Anschluss wird die Steißbeinregion massiert. Durch Kreisen der Handflächen werden Steiß und Lenden bearbeitet. Danach folgen dann noch wohltuende Techniken der Handflächen, die sogenannte Ausstreichung des Rückens. Grundsätzlich schließt sich an die Entspannungsmassage eine Ausruhphase an, die Sie mit Musik oder Geräuschen aus der Natur Ihrer Wahl genießen können.

Informationen zur medizinisch indizierten Massage